IDENTIDADES conjunto de valores, orgullo, tradiciones, símbolos, creencias y modos de comportamiento que funcionan como elementos dentro de un grupo social y que actúan para que los individuos que lo forman puedan fundamentar su sentimiento de pertenencia. que hacen parte a la diversidad al interior de las mismas en respuesta a los intereses, códigos, normas y rituales que comparten dichos grupos dentro de la cultura dominante. Entendemos la identidad no como algo algo estático, sólido o inmutable, sino que dinámico, maleable y manipulable
Esta edición: Tribus urbanas / Subculturas
Tribus urbanas o “subcultura” entendemos como fenómeno juvenil de posguerra. Los teds, rockers, beatniks, mods, skinheads, freaks, rastafaris, soulboys, casuals, punks... Estas subculturas son grupúsculos más o menos cohesivos de jóvenes de clase obrera que manifiestan su rechazo hacia -o separación de- la cultura dominante mediante su estilo y rituales secretos (algunos de ellos robados de la cultura madre y recodificados, como los pulcros trajes mods). En la mayoría de los casos su estilo es una metáfora, una narrativa, que trata de explicar su situación; las herramientas con la que ésta se explica son el estilo, los discos, los clubs y emisoras, su consumismo y hedonismo. Las subculturas son, en cualquier caso, unidades de rebelión juvenil autosuficiente.
I goth my world - Brice Lambert und Guillaume Clere
There are no translations available.
I goth my world - Brice Lambert und Guillaume Clere Frankreich 2012
Sprache: OmU, Länge 30 min
„I Goth My World“ erzählt die Geschichte der Gothic-Bewegung anhand der Porträts von drei Generationen. Die Straßburger Journalismusstudenten Brice Lambert und Guillaume Clere waren dafür mit ihrer Kamera auf zahlreichen Gothic-Festivals in Deutschland und Frankreich. Sie tanzten und feierten mit und bekamen Einblicke in eine verborgene Welt.
Die Gothic-Bewegung, die aus der Punk-Kultur hervorgegangen ist, blüht und gedeiht seit über 30 Jahren und hat sich von einer unbedeutenden Subkultur zu einem weltweiten gesellschaftlichen Phänomen entwickelt. In Europa gibt es mehrere zehntausend Gothics. Marilyn Manson füllt mit seinen Konzerten ganze Stadien, Jean-Paul Gaultier lässt sich beim Entwurf seiner Kollektionen vom düsteren Gothic-Style inspirieren, und in Tim Burtons Filme fließen Elemente aus der Gothic-Szene ein, wie beispielsweise die Faszination für den Tod.
Doch die breite Öffentlichkeit weiß nur wenig über die Gothics. Die Medien nähren oft nur die Klischees, die den Anhängern dieser Subkultur die Nähe zu Hexenkult und schwarzen Messen vorwerfen. Dabei bleibt der wahre Reichtum der Community unerkannt. Das Kamerateam hat sich für die Dokumentation über ein Jahr lang bei den Gothics in Paris, Straßburg und vor allem in deutschen Städten umgesehen. Denn Deutschland ist seit rund zehn Jahren das Zentrum der Gothic-Bewegung. schließen
Keine Lieder über Liebe - Lars Kraume
There are no translations available.
Keine Lieder über Liebe - Lars Kraume Deutschland 2005 Sprache: Deutsch, Länge: 98min
Der Film handelt von der Tournee der fiktiven Musikgruppe Hansen. Dabei agierten die Schauspieler ohne ein festes Drehbuch. Es geht um Tobias, der als angehender Regisseur plant, einen Dokumentarfilm über seinen Bruder Markus und dessen Band Hansen zu drehen. Im Hinterkopf hat er jedoch immer noch das Treffen mit seinem Bruder und seiner Freundin Ellen vor einem Jahr in Hamburg. Es will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen, dass die beiden etwas miteinander gehabt haben könnten. Tobias begleitet also die Band auf deren Tour durch das nördliche Deutschland. Das Leben auf Tour wird zum Extremen, als Ellen dazustößt und wieder auf Markus trifft. Irgendwann kommt Tobias nicht zu einem Auftritt der Band. Nach dem Auftritt suchen Ellen und Markus Tobias auf – dieser ist völlig am Boden und total verzweifelt. Er spricht seine Angst aus: Hatten die beiden was miteinander vor einem Jahr in Hamburg? Erst versuchen sie ihn zu beruhigen und streiten alles ab. Dann gesteht Markus jedoch, dass er mit Ellen geschlafen habe, weil die beiden total betrunken gewesen seien. Er glaubt jedoch auch, dass er die „treibende Kraft“ gewesen sei und Ellen das nicht gewollt habe (was sie später jedoch abstreitet). Tobias weiß nicht, wie er reagieren soll. Irgendwann erträgt er es nicht mehr, und als die Band in eine andere Stadt weiterfahren will, beschließt er, Ellen in der Kälte stehen zu lassen, was zu einem großen Streit zwischen den drei Hauptfiguren führt. Vor dem letzten Auftritt in Berlin kommt Tobias wieder in seine Wohnung und findet alles leer vor – Ellens Sachen sind weg…
Die Band sowie beinahe deren gesamtes Repertoire wurden extra für diesen Film erschaffen. Dem Publikum der „Grand Hotel van Cleef-Night“-Tour wurden der wahre Grund und Jürgen Vogel als Sänger verschwiegen. Parallel zum Film sind auch eine CD und ein Buch erschienen. Dabei wird die Geschichte in den drei Medien aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet: Der Film aus Tobias', die CD aus Markus' und das Buch aus Ellens Sicht. Eine Besonderheit dieses Filmes ist, dass vom Regisseur keine bestimmte inhaltliche Entwicklung vorgegeben wurde. Sowohl die Handlung als auch die Charaktere entwickelten sich während des Drehs aufgrund der realen Gefühle aller Beteiligten. Um diesen Effekt wahrheitsgetreu zur Geltung kommen zu lassen, durften die Schauspieler nur vor laufender Kamera zusammen sein und während der Drehpause nicht miteinander sprechen. Es zeichnet den Film aus, dass er dadurch sehr realitätsnah wirkt. Allerdings erschwerte dies die Dreharbeiten, weil eine bestimmte Szene nicht einfach noch einmal wiederholt – und bei fortschreitender Handlung unter Umständen auch nicht einfach heraus geschnitten werden konnte. Lediglich die Schlussszene wurde einmal wiederholt, verwendet wurde letztlich trotzdem die erste Aufnahme. Heike Makatsch und Max Schröder (der Schlagzeuger der Hansen-Band) sind seit den Dreharbeiten ein Paar und haben mittlerweile zwei gemeinsame Kinder.
Kritik
“[Keine Lieder über Liebe] gehörte zu jenem jungen, frechen, dreckigen deutschen Kino, das auch in diesem Jahr wieder abseits des Wettbewerbs zu entdecken war (...) Der Film [trifft] wunderbar die Stimmung einer Band auf Tournee” (taz)
“Ein sehenswerter Film, ein hörenswertes Popalbum“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung / Christoph Ehrhardt)
“...- eine alte Geschichte in einer sehenswerten neuen Erzählvariante, (...) voller Schmerz und Komik. (...) Ein Berlinale-Highlight.” (Tagesspiegel)
Musik: Marcus Wiebusch, Thees Uhlmann, Max Martin Schröder, Reimar Bustorff . Die Musik zum Film erschien bei dem Kultlabel:
Ost-Punk - Too much future Carsten Fiebeler, Michael Boehlke
There are no translations available.
Ost-Punk - Too much future Carsten Fiebeler, Michael Boehlke Deutschland 2007
Sprache: Deutsch Länge: 93 min
Punk im Osten, das war Subkultur im anderen Deutschland, das war Tumult, das war totale Verweigerung. Punkbands wie Wutanfall , Schleimkeim , L'Attentat , Betonromantik oder Planlos stemmten sich gegen einen verordneten Zukunftsoptimismus und eine soziale Überversorgung. Der Film porträtiert die Biografien einiger Protagonisten der frühen Ostpunk-Bewegung über den DDR-Infarkt hinaus, erzählt von Anpassung, Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und von der Verwandlung einer allgemeinen Verweigerung in künstlerische und politische Praxis. So gerät der Film nicht zur Musealisierung einer Bewegung oder zum billigen Triumph über ein Regime. Er ist das Porträt einer Subkultur, einer folgenreichen Eruption im unerschütterlichen Glauben an eine Utopie, die zur Ideologie geriet. Der Film versteht Punk nicht nur als politisches, sondern auch als ästhetisches Phänomen. Die Auseinandersetzung mit Punk findet daher auch stilistisch statt und ist von der Mitteilungsebene des Films nicht zu trennen. Punk an sich war in seinen intensivsten Momenten eine Zumutung, und in der Synthese aus Aufklärung und Irritation lag die Intention, überhaupt einen Film über Punks in der DDR zu machen. Der Materialmix aus verschiedenen Formaten und Medien ist nicht notwendiges Übel, er wurde durch Bildbearbeitung und Schnitt bewusst sichtbar gemacht. Aktuelle Filmaufnahmen werden mit unveröffentlichtem Original-Super-8-Material kombiniert, DDR-Propagandafilme prallen auf Animationen mit Clipcharakter. Der Dokumentarfilm ist daher zugleich Pop und ein Musikfilm. Er ist der Versuch einer kritischen wie kraftvollen Auseinandersetzung mit einer Gegenkultur im Osten, inklusive ihres Lärms und Ausrastens wie auch ihres Einrastens in eine Repressionsgeschichte.
"OSTPUNK! TOO MUCH FUTURE ist ein gruppenbiografischer Dokumentarfilm, der in einer vital wirkenden Mischung aus aktuellem und historischem Material und mit viel Musik ein sehr spezielles Kapitel ostdeutscher Jugendkultur und Oppositions-geschichte rekonstruiert." Bundeszentrale für politische Bildung
Born to skate - Chris Heck, Sebastian Linda
There are no translations available.
Born to skate - Chris Heck, Sebastian Linda Deutschland 2010
Sprache: Deutsch Länge: 78 min
Sinnsuche auf vier Rädern Zwei junge Filmemacher aus Darmstadt begeben sich auf die Suche nach der Essenz ihrer Leidenschaft, dem Skateboarden. Dafür reisten sie bis nach L.A. Jetzt touren sie mit ihrem Film durch Deutschland und machen in Bayern halt.
Sebastian Linda und Chris Heck haben einen Film über das Skaten gedreht. Sebastian will seine erste große Liebe wieder finden – das Skateboarden, das er nach einer schweren Verletzung praktisch aufgegeben hat. Chris bringt ihn dazu mit einigen der besten Skateboarder zusammen und hilft ihm so, nicht nur sein Trauma zu überwinden, sondern auch dieses alte Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit zurück zu gewinnen, bevor es zu spät ist. Die beiden machen sich darin auf die Suche nach der Essenz des Boardens. Dafür reisten sie durch die gesamte Bundesrepublik und bis nach Amerika.
Kurz vor seinem Abschluss an der Hochschule für Medien in Darmstadt fordert Chris seinen besten Freund Sebastian auf, sich noch einmal aufs Brett zu wagen. Der hatte nach einem Skateunfall jahrelang sein Skateboard nicht angefasst. Das Berufsleben rückte näher, und Sebastian sollte davor noch einmal zurückfinden zu den Wurzeln des Skatens. Die beiden beschlossen, aus dieser filmischen Reise ihr Abschlusswerk für die Filmschule zu machen. Entstanden ist ein manchmal etwas derbes, aber unterhaltsames Skate-Roadmovie. Und am Ende haben die beiden sogar etwas gelernt, und die Zuschauer mit ihnen: Skaten ist kein Sport – Skaten ist ein Lebensgefühl.
Gegengerade – 20359 St. Pauli - Tarek Ehlail
There are no translations available.
Gegengerade – 20359 St. Pauli - Tarek Ehlail Deutschland 2011
Sprache: Deutsch Länge: 100 min
Gegengerade ist polemisch, pathetisch, absolut satirisch überhöht und bei Gelegenheit zu grob, wo er es nicht sein muss. Gegengerade ist ein politischer Film, berichtet Tarek Ehlail: Alle die ihn gemacht haben verbindet ein Statement, ein Selbstverständnis. Fußball ist in diesem Falle Kultur, Begegnung und vor allem progressive Realität.
Seit Monaten gehen in Hamburg immer wieder Autos in Flammen auf. Und kurz vor Anpfff gerät plötzlich Kowalski ins Visier der Fahnder. Ist er ein Brandstifter? Oder wurde er verraten? Für Kiez-Original Baldu (Mario Adorf), der eine Bierbude am Stadion betreibt und der Boxtrainer de Jungs ist, ist das keine Frage. Kowalski ist unschuldig! Staatsanwalt Stiller (Dominique Horwitz) jedoch ist ganz anderer Meinung. Er wittert seine Chance, sich endlich an den verhassten Pauli-Fans zu rächen - und befehlt den Zugriff. Ohne Rücksicht auf Verluste….
„[…] Vom Spiel selber ist dabei kaum etwas zu sehen, aber das ist ja auch nicht das Wichtigste. Das Wichtigste sind die Fans, die Gegenkultur auf St. Pauli und der Kampf gegen die Kommerzialisierung des Viertels, das den Wohnraum nur noch für reiche Yuppies erschwinglich macht. Noch entscheidender ist allerdings der Spaß, den dieser Protest bereitet, das Feiern einer Gegenkultur, in der Schlägereien, Besäufnisse und das Hämmern des Punk zu einer anarchischen Wutorgie verschmelzen. Ein Film für jene, die es laut, wild und derb lieben.“ – Kino-Zeit.de
Nuestro archivo de video esta formado por unidades temáticas en torno al eje conceptual "rethink your world". Estos son: Ser humano y medio ambiente, Identidades (culturales, subculturales y de género), percepción del tiempo (Ralentización y velocidad). Reflecta te paga cada vez que proyectemos tu video dentro del marco de nuestro festival.
DONACIONES
Reflecta es una asociación sin ánimo de lucro. Ayúdanos a convertir este mundo en un lugar mas sostenible y justo. Una parte del dinero se destina además siempre a proyectos solidarios como el Green Belt Movement or Kings of Kibera.